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Privatschule von 1863-1868

Protokolle der Gemein- deversammlungen zur Errichtung einer Schule in Esshoff

Die "Alte Schule" heute

 

 

Protokoll vom 27.09.1946

Protokolle vom 19.12.1949 und 11.03.1959

Protokolle vom 11.03., 01.08., 28.09. und 25.11.1951

Protokolle vom 11.03., 30.10. und 04.12.1952

Esshoff, den 27. September 1946

Zu Punkt 6 der Tagesordnung war außerdem Schulrat Olbrich aus Brilon erschienen, der vom Amtsdirektor Branding begrüßt wurde.

Der Amtsdirektor erläuterte dann eingehend die Notwendigkeit einer Schule in Esshoff unter den derzeitigen, schwierigen Verhältnissen, die dazu geführt hätten, dass verschiedene Flüchtlingskinder z. Zt.  die Schule in Altenbüren aus Bekleidungsmangel nicht besuchen können, und dass auch die einheimischen Kinder in Esshoff aus den gleichen Gründen bei schlechtem Wetter am Unterricht in Altenbüren nicht teilnehmen können. Der Schulrat stellte dann fest, dass im Jahre 1946, 13 schulpflichtige Kinder in Esshoff und Antfelderwald waren.  Grimlinghausen wird deshalb nicht berücksichtigt werden können, weil für die Kinder von Grimlinghausen der  Weg nach Nuttlar leichter und einfacher ist als der Weg hoch nach Esshoff.

Der Schulrat erwähnte, dass die Schule in Heinrichsdorf im Amt Bigge mit 35 schulpflichtigen Kindern die geringste Schulkinderzahl aufweise, dass er aber bei einer Anzahl von nur 13 schulpflichtigen Kindern wahrscheinlich außer Stande sei, den Antrag der Gemeinde auf eine eigene Schule durchführen zu können.

Es wurde sodann die finanzielle Belastung der Gemeinde besprochen.

An Schulstellenbeitrag müsste gezahlt werden, jährlich 1.344,- RM

Für Miete des Schulhauses (Raum ist vorhanden), jährlich   120,- RM

Heizung, Reinigung und die Beleuchtung, jährlich   165,- RM

Für Lehrmittel, jährlich     20,- RM

Für verschiedene Ausgaben, jährlich   100,- RM

Sodas mit einer Gesamtausgabe von, nach Schätzung 1.749,- RM zu rechnen ist.

Die Gemeinde selbst sieht sich außerstande diesen Betrag aufzubringen.

Die Möglichkeit zur Errichtung einer Schule besteht demnach nur dann, wenn ein erheblicher Zuschuss von der Regierung gewährt wird.

Dieser Zuschuss müsste sich auf mindestens 1.200,- RM belaufen. Außerdem müssten zur Errichtung der Schule ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 1.000,- RM gewährt werden.

Die Gemeindeversammlung Esshoff beschließt nach eingehender Beratung in Anwesenheit des Schulrat Olbrich in Brilon und Amtsdirektor Branding des Amtes Bigge in Bigge, dass die Bedürftigkeit für die Errichtung einer eigenen Volksschule in Esshoff für die schulpflichtigen Kinder der Gemeinde Esshoff und Antfelderwald (Forsthaus) auf Grund der durch die Flüchtlinge erhöhten Kinderzahl und der derzeitigen besonders schwierigen Versorgungslage, vor allem mit Schuhen unumgänglich notwendig geworden ist. Die Gemeindeversammlung bittet die Behörde beim Regierungs-Präsidenten zu erwirken, dass der Gemeinde ein entsprechender Zuschuss gewährt wird, damit die finanziellen Voraussetzungen zur Errichtung einer Schule gegeben werden.

Weiteres war nicht zu verhandeln.    

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