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Protokolle der Gemein- deversammlungen zur Errichtung einer Schule in Esshoff
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Protokolle vom 19.12.1949 und 11.03.1959 Protokolle vom 11.03., 01.08., 28.09. und 25.11.1951 Protokolle vom 11.03., 30.10. und 04.12.1952 Am 11. März 1951 wird weiter um eine Schule verhandelt und diskutiert: Punkt 2: Wiederaufnahme des Schulunterrichts in Esshoff. Die
Gemeindeversammlung beschloss im Einvernehmen mit der Amtsverwaltung und
dem Herrn Kreisschulrat nochmals Schritte zu unternehmen, damit die
Familienschule in Esshoff einen Lehrer erhält, und der Unterricht bald
wieder aufgenommen werden kann. Weiter bittet die Gemeindeversammlung ob
es nicht in Erwägung gezogen werden kann, dass in Esshoff eine
öffentliche Schule eingerichtet wird. In der Zeit von März bis August muss sich in der Schulangelegenheit sehr viel ereignet haben, denn am 01. August 1951 fand wieder eine Gemeinde- versammlung mit dem Tagesordnungspunkt „Schulbau in Esshoff“ statt. Der
Neubau einer Schule in Esshoff wurde von den Anwesenden einstimmig
anerkannt. Vor Beratung der Tagesordnung erteilte Bürgermeister Luse Herrn
Amtsdirektor Branding das Wort. Amtsdirektor Branding erläuterte sodann
in einer eingehenden Aussprache die Schulverhältnisse und wies auf die
Vorraussetzungen hin, die die Vertreter des Herrn Regierungspräsidenten
veranlasst hätten, der Gemeinde Esshoff die Mittel für einen Schulneubau
zur Verfügung zu stellen. Aufgabe der Gemeine Esshoff sei es jedoch, dass
Baugelände bereit zu halten. Es sei geplant Eingangs des Dorfes aus
Altenbüren her auf dem Grundstück des Bauern Wiese aus Nuttlar, die
Schule zu errichten. Leider hat der Bauer Wiese abgelehnt den Baugrund in
Größe von 600 qm zur Verfügung zu stellen. Um
den Bau der Schule nicht an der Platzfrage scheitern zu lassen, müsse
versucht werden, unter allen Umständen diesen von der Regierung
gewünschten Platz freizumachen. Nach
längeren Verhandlungen erklärten sich die Bauern Völlmecke
(Springs),
Niggemeier (Schütte) und der Lehrer Wiese (Nuttlar) für seinen Vater,
als die drei größten Grundbesitzer in Esshoff bereit, wenn Bauer Wiese
nicht
den genannten Platz in Größe von 600 qm zur Verfügung stellen werde,
seien sie bereit ihrerseits je 2 Ar abzugeben, während Bauer Wiese dann
nur noch zur Vervollständigung der 600 qm, 2 Ar hinzugeben müsse. Die
Dorfversammlung nahm dieses Angebot einstimmig dankbar an.
In der Sitzungen vom
28. September 1951 wird der Entwurf zur Errichtung des
Schulneubaus vorgelegt und freudig begrüßt. Die Dringlichkeit wurde nochmals bekundet. Im
Protokoll vom 25. November 1951 war zu lesen: Punkt 2: Schulhausneubau Die
Dorfversammlung nahm Kenntnis von dem durch die Regierung aufgestellten
Entwurf des Schulhausneubaus. Sie beschloss einen Schulbauausschuss zu
bilden. Als Mitglieder dieses Ausschusses wurden Bürgermeister Luse und
sein Stellvertreter Theodor Völlmecke gewählt. Dem Ausschuss wurde Vollmacht erteilt in allen Schulangelegenheiten zu verhandeln, wie sie es im Interesse der Gemeinde Esshoff für richtig hielten. |
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