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Amerika
"Happy
Xmas" - der lässige Spruch der Amerikaner hat einen tieferen
Sinn. Das "X" ist der Anfangsbuchstabe der griechischen
Schreibweise von Christus.
Dank
der vielen Auswanderer ist Weihnachten in den USA ein
multikulturelles Treiben mit Dutzenden aus Europa importierten Bräuchen.
Einmalig sind jedoch die gigantischen Christmas-Paraden.
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England
In
England kommt Plumpudding auf den Tisch und natürlich
"Gregor", der typische britische Turkey. Der Nachwuchs
geht zu "Pantomimen" - tumultartigen Märchen-Aufführungen.
Am
6. Januar klingelt "Mari Lwyd" an den Haustüren und
stellt Rätsel. Wer die Antwort nicht weiß, wird von ihr gebissen
(!!!) und muss die weißvermummte Gestalt verköstigen.
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Italien
Nicht
der Weihnachtsbaum sondern prächtig geschmückte Krippen stehen im
Mittelpunkt der italienischen Weihnacht. Alle Nachbarn wetteifern um
die schönste "presepio".
Heilig
Abend findet eine Art Familien-Lotterie statt. Jeder zieht aus einem
Säckchen die Nummer seines Geschenks.
Am
6. Januar kommt "Befana", eine alte, hässliche Hexe mit
Besen, und bringt braven Kindern Geschenke, bösen ein Stückchen
Kohle.
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Russland
Wegen
des julianischen Kalenders bringt Väterchen Frost den Kindern
in Russland erst am 31. Dezember die Geschenke. Er wird von
einem Mädchen, der Schneeflocke, und einem Jungen, Neujahr,
begleitet.
Am
11. Januar, in Russland Neujahr, endet die Weihnachtszeit.
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Deutschland
In
Deutschland wird am 24. Dezember morgens der Weihnachtsbaum geschmückt.
Am Abend gibt es für alle Geschenke
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Frankreich
"Le
Reveillon", der Weihnachtsschmaus, ist der Höhepunkt des französischen
Festes. Parade- Dessert: "Buche de Noel", eine
Schokoladen- Biskuitrolle.
Im
Elsaß, wo 1605 der Weihnachtsbaum erfunden wurde, wird das
Christkind von dem bösen Hans Trapp begleitet. Im 16. Jahrhundert
war Hans Hofmarschall beim Kurfürsten von der Pfalz.
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Griechenland
In
Griechenland ziehen am 24. Dezember Kinder mit Trommeln und Glocken
durch die Straßen, singen die Kalanda (Lobgesänge, die Glück
bringen sollen) und bekommen dafür kleine Geschenke.
12
Nächte lang werden dann Weihnachtsfeuer zum Schutz vor den
Kalikanzari (Kobolden) entzündet. Höhepunkt des Weihnachtsfestes
ist Epiphania am 6. Januar.
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Niederlanden
und Flandern
In
den Niederlanden und Flandern dreht sich alles um Sinterklaas
und seinen Diener, den "zwarte Piet". Am 6. Dezember
stellen die Kinder einen Schuh vor den Kamin und eine Mohrrübe
oder Heu für das Pferd des Nikolaus.
Sinterklaas
bringt Pfefferkuchen, Spekulatius und Schokoladen-Buchstaben.
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Skandinavien
Das
Julfest ist Tradition in Skandinavien. Es entstammt alten
Ernte- und Mittwinter-Bräuchen, bei denen Julbrot gebacken,
Julbier gebraut und Julstroh in der Julstube verstreut wurde.
Typisch
finnisch: das gemeinschaftliche Saunabad am 24. und
"gebackener Schwede", das Festtagsgericht aus
Schweinefleisch. Das Julfest endet am 13. Januar mit einem zünftigen
Gelage.
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