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Glockenverein Esshoff 1996 e.V.

Geschichte der Glocke

Gescher-Fahrt

 

100 Jahre Ave-Glocke in Esshoff

von1897-1997

 Nach mündlicher Überlieferung hat die Ave-Glocke seit 1897 in Esshoff bestand. Sie wurde dem Waldarbeiter Kasper Kemmerling, Esshoff, von Herrn Gisbert von Papen, Antfeld, geschenkt. Die Glocke wurde am Hause Kemmerling angebracht, von wo seit dem das Angelus-Läuten zu hören war.

So wie Kasper Kemmerling standen auch viele andere Esshoffer Bürgerinnen und Bürger, als Kutscher, Waldarbeiter oder Wildhüter im Dienst des von Papen. Auch heute sind noch einige Esshoffer bei von Papen tätig.

Aus dem Protokoll einer Gemeindeversammlung von 1897 geht hervor, dass Kasper Kemmerling für das tägliche Läuten der Glocke eine Parzelle, 6Ar groß, für seine eigene Nutzung als Entschädigung zugesprochen wurde. Die Parzelle liegt in Flur 1, Flurstück 24 (im Escherfeld) der Stadt Brilon und wird bis heute Glockenwiese genannt. Auf dieser sogenannten Glockenwiese steht heute der Marienhain, welcher 1989 erbaut wurde.

Als in den 60er Jahren bauliche Veränderungen am Hause Kemmerling vorgenommen wurden, wurde die Glocke abmontiert und das Angelus-Läuten verstummte.

Anfang 1986 kam in Esshoff verstärkt der Wunsch auf das Angelus-Läuten wieder neu zu beleben. Nicht nur aus Besinnung auf Werte der Vergangenheit, sondern auch um an kirchlicher Tradition festzuhalten. Da man jedoch an einem elektrischen Geläut interessiert war, wozu die alte Glocke jedoch nicht geeignet war, stand die Anschaffung einer neuen, größeren Glocke an.

So setzten sich die Esshoffer für die Anschaffung und Platzfindung einer neuen Glocke ein. Unterstützung bekamen sie von Pfarrer Wagner aus Altenbüren. Dieses Vorhaben wurde dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat unterbreitet, und die beiden Gremien begrüßten dieses Vorhaben.

Ein Grundstock in Höhe von 3.500,00 DM wurde aus dem Erlös des Erntedankfest von der Kirchlichengemeinde Altenbüren zur Verfügung gestellt. Die örtlichen Vereine aus Altenbüren und Esshoff, großzügige Spenden, Kollekten und ein Zuschuss der Stadt Brilon sicherten die Restfinanzierung.

Am 18.07.1986 war es soweit. In feierlichem Rahmen wurde die neue, an einem Privathaus befestigte Glocke in Esshoff unter Mitgestaltung der Altenbürener Sängerfreunde eingeweiht. Für Esshoff war dies ein eindrucksvoller Tag, mit dem das Angelus-Läuten wieder neu belebt wurde. Anfang 1992 setzte das elektrische Läutewerk aus. Nach Überprüfung des Motors stellte ein Elektromeister fest, dass der Motor nicht mehr reparabel sei. Für die Neuanschaffung eines Motors fehlten jedoch die Mittel. So wurde die Glocke wie in früheren Jahren von Hand geläutet. 

Erstes Geld wurde von der St. Bernhardus Schützenbruderschaft 1913 e.V. von der Kollekte aus der Schützenmesse zur Verfügung gestellt. Des weiteren wurden 1.000,00 DM bei der erstmals stattfindenden Bernhardusmesse am 21.08.1994 am Marienhain in Esshoff gesammelt. So ergab sich aus Spenden  und Kollekten ein Betrag von 3.660,95 DM, und eigentlich stand der Anschaffung eines Motors nichts mehr im Wege. Aber auf längere Sicht konnte die Glocke jedoch aus statischen Gründen nicht mehr an ihrem jetzigen Standort bleiben.

Nach mehreren Anläufen festigte sich der Gedanke, einen Glockenturm zu errichten, um kulturelle Werte und das Angelus-Läuten zu erhalten. Am 06.09.1994 trafen sich erstmalig interessierte Bürger um diese Vorhaben zu besprechen, Hierbei kam erstmals der Gedanke auf eventuell einen Glockenverein zu gründen.

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